SPD und Grüne fordern Klimaschutzkonzept für den Kreis Heinsberg

Umwelt

Die Kreistagsfraktionen von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes für den Kreis Heinsberg.
„Nachdem der Landtag am 23. Januar 2013 das Klimaschutzgesetz verabschiedet hat, sehen wir den Kreis in der Pflicht, dem Gesetz nachzukommen und ein Klimaschutzkonzept zu erstellen“ so Gerd Krekels, umweltpolitischer Sprecher für die SPD. Mit dem Klimaschutzgesetz hat das Land NRW eine Vorreiterrolle eingenommen. Es ist das erste dieser Art in Deutschland. Ziel des Gesetzes ist die Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 25% bis 2020 und mindestens 80% bis 2050.

Um dies zu erreichen, sollen Ressourcen geschützt und effizienter verwertet werden, Energie eingespart und Erneuerbare Energien genutzt werden.
Den beiden Fraktionen SPD und GRÜNE geht das bisherige Engagement der Kreisverwaltung nicht weit genug. Auch wenn die bisherigen Maßnahmen wie z.B. die energetische Sanierung des Kreishauses begrüßt werden, fehlt es den Antragstellern an einem Gesamtkonzept. „Wir müssen zunächst wissen, wo weitere Potentiale bei der Einsparung von CO2-Emissionen sind und daraus Ziele entwickeln. Dabei legen wir großen Wert darauf, dass neben der Verwaltung auch andere Akteure wie zum Beispiel Energieversorger und Umweltverbände vor allem aber auch Bürgerinnen und Bürger in die Entwicklung eines solchen Konzepts eingebunden werden.“ so Krekels weiter. Um die Klimaschutzziele zu erreichen sind auch beispielsweise die Bereiche Beschaffungswesen, Öffentlicher Personennahverkehr, Ausbau von Radwegen oder Bürgersolarprojekte mit einzubeziehen. Nachbarkreise wie die Städteregion Aachen, aber auch einzelne Kommunen im Kreis Heinsberg sind schon viel früher aktiv geworden. „Jetzt muss der Kreis endlich folgen und die finanzielle Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit nutzen,“ so Ulrich Horst, umweltpolitischer Sprecher für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Dort können noch bis zum 31. März 2013 Mittel beantragt werden, daher drücken die beiden Fraktionen auf´s Tempo. Der Antrag wird am 7. März im Fachausschuss beraten.

 
 

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