SPD-Kreistagsfraktion besucht Krankenhaus Erkelenz

Gesundheit

Die SPD-Kreistagsfraktion besuchte im Rahmen ihres jüngsten Besuchsprogramms das Hermann-Josef Krankenhaus Erkelenz. An dem Besuch nahmen neben dem Bundestagsabgeordneten, Norbert Spinrath, und dem stellvertretenden Landrat, Heinz-Theo Tholen, auch drei Mitglieder der Erkelenzer SPD-Stadtratsfraktion teil. Begrüßt wurden die Sozialdemokraten vom Verwaltungsdirektor, Jann Habbinga.

"Der Termin war schon im Herbst letzten Jahres geplant. Durch die aktuelle Diskussion um die Notdienstpraxen sind wir froh, dass wir jetzt mit einem Krankenhausvertreter über die Pläne der kassenärztlichen Vereinigung reden können." sagte der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Ralf Derichs.

In der letzten Sitzung des Kreistages wurde deutlich, dass die kassenärztliche Vereinigung die Krankenhäuser bei der Reduzierung auf eine Notfallpraxis stärker in die Pflicht nehmen wolle. "Dies ist aus unterschiedlichen Gründen in der aktuellen Situation schwierig." erklärte Habbinga. "Zum einen arbeiten in Krankenhäusern in der Regel Fach- und keine Allgemeinmediziner, zusätzliches Fachpersonal wäre daher notwendig. Zum anderen dürfen unsere Ärzte Medikamente nur stationär verschreiben. Auch hier müssten Änderungen stattfinden." Außerdem stellte er die Fallzahlen in der Krankenhausambulanz vor: "Im Jahr 2010 haben etwa 36.000 Patienten die Notfallambulanz aufgesucht, im Jahr 2014 waren es etwa 48.400 Patienten." so der Verwaltungsdirektor. Die Vertreter der SPD-Kreistagsfraktion brachten in der Diskussion die Sorge zum Ausdruck, dass bei einer Schließung von einer Notfallpraxis die Wege, welche die Patienten auf sich nehmen müssten, und die Wartezeiten unzumutbar wären.

Neben der Zukunft der Notdienstpraxen erhielten die Gäste Informationen über die Hermann-Josef-Stiftung. Diese umfasst das Krankenhaus, das Altenheim, das ambulante Pflege-Zentrum, das stationäre Hospiz und die ambulante Hospiz-Gruppe. Insgesamt beschäftigt die Stiftung über 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Krankenhaus ist mit etwa 100 Auszubildenden der größte Ausbildungsbetrieb im Kreisgebiet. Das Altenheim wurde in den letzten Monaten umgebaut und modernisiert, ebenso wie das Hospiz. Dieses startete im Jahr 2000 mit 10 Betten und wurde nun auf 13 erweitert. Dennoch gibt es eine Warteliste. Am Ende des Besuchs hatten die Mitglieder der Kreistagsfraktion die Gelegenheit das Hospiz zu besuchen und mit der Leiterin, Ulrike Clahsen, über die Arbeit des Hospizes zu sprechen. Beeindruckt von der Arbeit die im Hospiz, aber auch in den anderen Einrichtungen der Hermann-Josef-Stiftung geleistet wird, verabschiedeten sich die Sozialdemokraten und dankten für die informativen Gespräche.

 
 

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