Regierungsprogramm der SPD: Für mehr soziale Gerechtigkeit sowie ein besseres und sicheres Leben

Unterbezirk

SPD-Delegation aus dem Kreis ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Bundesparteitags in Augsburg

„Wir kehren mit guter Aufbruchstimmung und viel Enthusiasmus von einer erlebnisreichen Reise zurück“, so der einhellige Tenor der siebenköpfigen Delegation der SPD des Kreises Heinsberg, die am Sonntag am Bundesparteitag der SPD im bayerischen Augsburg teilgenommen hat.
Dort wurde das Regierungsprogramm der SPD für die Bundestagswahl verabschiedet. „In seiner Rede hat Peer Steinbrück für mich sehr deutlich klar gemacht, dass es ein Programm für ein neues soziales Gleichgewicht und für wirtschaftlichen Erfolg ist. Denn beides gehört zusammen“, so der Delegierte Michael Stock.
Norbert Spinrath, SPD-Kreisvorsitzender und Bundestagskandidat der SPD im Wahlkreis Heinsberg, zeigte sich sehr zufrieden. „Mit diesem Programm machen wir den Menschen die Unterschiede zwischen Schwarz-Gelb und der von uns angestrebten Rot-Grünen Regierungskoalition deutlich. Wir treten an für mehr soziale Gerechtigkeit und ein besseres und sicheres Leben. Mehr Sicherheit bei Bildung, Arbeit, Gesundheit und Rente.“

Auch im Kreis Heinsberg gehe die Schere immer weiter auseinander. „Immer mehr Menschen arbeiten auch in unserem Kreis im Niedriglohnsektor – dem muss durch einen Mindestlohn begegnet werden, damit die Menschen mit Ihrer Hände Arbeit auch ihr Leben finanzieren können.“
SPD-Geschäftsführer Hartmut Simmelink-Weinstein ergänzt: „Ein Problem sind auch die Mietkosten. Sie steigen bei uns zwar noch nicht so dramatisch wie in den Großstädten, aber es wird auch hier schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Dazu tragen auch die hohen Energiekosten bei. Es ist gut, dass die SPD sich hier kümmern wird.“
Stefan Mesaros, Sven Bildhauer, Omer Semmo und Marc Fege waren als ein Teil des Wahlkampfteams von Norbert Spinrath in Augsburg dabei. „Ich finde es toll, dass Norbert Spinrath uns eingeladen hat, mit zu fahren. Die Parteitagskulisse ist beeindruckend. Und es ist natürlich völlig anders als im Fernsehen, mitten in der Halle dabei zu sein. Das gibt Antrieb für den Wahlkampf, einmal miterlebt zu haben, wie die politischen Grundlagen geschaffen werden“ sagt Stefan Mesaros, im Alltag Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Geilenkirchen und jetzt Wahlkampfleiter von Norbert Spinrath.
Die anderen Mitfahrer pflichteten ihm bei: „Auf der je siebenstündigen An- und Rückreise hatten wir nicht nur genügend Zeit, weitere Ideen für den Wahlkampf zu diskutieren, sondern haben auch viel Spaß miteinander gehabt. Das ist eine gute Grundlage für eine enge Zusammenarbeit in den nächsten fünf Monaten.“ Natürlich freuten sich insbesondere die „Newcomer“, am Samstag beim „Parteiabend“ Gelegenheit zu dem einen oder anderen Schnappschuss mit SPD- oder ARD-Promis zu haben.
Und Norbert Spinrath konnte auf die Schnelle eine kurze Reise zurück in seine Kindertage machen: An der leider verschlossenen Eingangstür der legendären Augsburger Puppenkiste. Zum Träumen aber reichte es: vom kleinen dicken Ritter und der Blechbüchsenarmee, dem Löwen, der los ist, Jim Knopf und Lukas, dem Lokomotivführer, dem Urmel und Wawa, dem kleinen König Kalle Wirsch … und natürlich Kater Mikesch…
Schnell aber holte ihn die Kreisheinsberger Delegation wieder in die Realität zurück. Denn sie arbeiten ja alle ehrenamtlich daran, ihm eine andere Reise zu ermöglichen: am 23. September als neugewählter Bundestagsabgeordneter des Kreises Heinsberg nach Berlin. Zur ersten Sitzung der neuen SPD-Bundestagsfraktion.

 
 

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