Katastrophenschutzmaßnahmen im Kreis Heinsberg

Gesundheit


Karl-Heinz Röhrich

Die SPD-Kreistagsfraktion beantragt für die nächste Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales den Beratungspunkt „Katastrophenschutz im Kreis Heinsberg“ in die Tagesordnung aufzunehmen. Weiterhin beantragt die Fraktion,  dass die Verwaltung über geplante Katastrophenschutzmaßnahmen des Kreises bei einem Störfall mit radioaktiven Freisetzungen im Kernkraftwerk Tihange oder anderen größeren Schadensereignissen berichtet.

„Das nur etwa 90 km vom Kreisgebiet entfernt liegende belgische Kernkraftwerk Tihange stellt eine ernste Gefahr für uns dar. So hat sich nach Problemen mit einer Pumpe für die Wasserversorgung eines Dampfgenerators der Reaktor 1 der Anlage selbst abgeschaltet und konnte erst nach wochenlangen Wartungsarbeiten wieder angefahren werden. Der Reaktor 2 ist dauerhaft stillgelegt, nachdem dort Risse entdeckt wurden. Bei einem Unfall könnte die Ummantelung brechen und radioaktiv kontaminiertes Wasser mit unkalkulierbaren Folgen austreten. Hinzu kommt, dass das Kernkraftwerk wegen fehlendem Hochwasserschutz im EU-Stresstest besonders schlecht abgeschnitten hat und vier Mitarbeiter suspendiert wurden, weil sie mehrfach Sicherheitsregeln ignoriert haben“, erläutert Ralf Derichs, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion den Vorstoß.

Karl-Heinz-Röhrisch, SPD-Kreistagsmitglied, ergänzt: “Der Bürgermeister von Übach-Palenberg, Wolfgang Jungnitsch, hat in der Sitzung des Rates der Stadt am 16. Juni 2015 berichtet, dass eine diesbezügliche an den Landrat gerichtete Anfrage aus dem Jahr 2011 bis heute unbeantwortet blieb. Wir wollen wissen, warum das so ist.“

 
 

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