SPD-Kreistagsfraktion informiert sich über die Situation der Kreissparkasse

Kreistagsfraktion

Traditionell trifft sich die SPD-Kreistagsfraktion am Freitag nach Aschermittwoch zum Fischessen. Im Restaurant „Waldschänke“ in Selfkant durfte der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Ralf Derichs, die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion, ehemalige Kreistagsabgeordnete und den Bundestagsabgeordneten Norbert Spinrath begrüßen. Ein ganz besonderer Willkommensgruß galt dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Heinsberg, Thomas Pennartz, der an diesem Abend über die aktuelle Situation der Kreissparkasse informierte.

Pennartz stellte zunächst die Aufgaben und das Selbstverständnis der Kreissparkasse dar. „Als regionales Unternehmen fühlen wir uns dem Kreis Heinsberg  selbstverständlich sehr verbunden. Wir verstehen uns als zuverlässiger Partner für kleine und mittelständische Unternehmen in der Region und sind für alle Bevölkerungsgruppen der richtige Ansprechpartner für alle Finanzfragen.“ so der Sparkassendirektor.  Zunehmend hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren modernisiert und dabei den Kundenservice weiter ausgebaut. So bietet die Sparkasse beispielsweise einen Bring-Service für Bargeld an,  hat ein telefonisches Service-Center mit durchgehenden Öffnungszeiten eingerichtet und ist als Internet-Filiale sowie über eine Sparkassen App erreichbar. „Mit der Schließung einiger weniger Filialen konnten wir unser Angebot optimieren und die Öffnungszeiten an anderen Standorten verbessern. Dadurch können wir den persönlichen Kontakt zu unseren Kundinnen und Kunden noch besser gewährleisten.“ erklärt Pennartz.

Pennartz stellte in seinem Vortrag auch dar, inwieweit die Kreissparkasse von weltpolitischen Ereignissen abhängig ist. Beispielsweise schilderte er, wie sich die Flüchtlingssituation, die Niedrigzinspolitik der EU und zunehmende Regularien – wie Basel III- auf die Entscheidungen vor Ort auswirken. Die Sparkasse hat den Anspruch und das Selbstverständnis, den Menschen in der Region auch in schwierigen politischen Lagen Sicherheit zu geben.

„Dass die Kreissparkasse Heinsberg den Herausforderungen und äußeren Einflüssen gewappnet ist, zeigt die gute wirtschaftliche Situation.“ sagte Derichs und fügte hinzu: „ Davon profitiert auch der Haushalt des Kreises Heinsberg und somit auch die Menschen im Kreis. Denn als Träger der Kreissparkasse werden jährlich 80% der Ausschüttungen an den Kreis Heinsberg und 20% an die Stadt Erkelenz ausgezahlt. Das waren im Jahr 2016 insgesamt 1 Mio. €.“

Jürgen Plein, Kreistagsabgeordneter und Mitglied im Verwaltungsrat der Kreissparkasse, stellte heraus: „Die Kreissparkasse fördert mit großer Verantwortung das Miteinander im Kreis Heinsberg. So hat sie im Jahr 2016 unter anderem Projekte aus Kultur, Sport und dem sozialen Bereich mit Spenden von fast 1,5 Mio. € unterstützt. Hinzu kommt die Unterstützung durch vielfaches Sponsoring von über 300.000 € im Jahr 2016.“

Die Sozialdemokraten interessierten sich natürlich auch für die Situation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und zeigten sich erfreut darüber, dass die Kreissparkasse grundsätzlich unbefristete Arbeitsverträge anbietet und nahezu alle Auszubildenden mit
Bestehen der Abschlussprüfung in ein Anstellungsverhältnis übernehmen kann. Verbessert werde soll künftig die Frauenquote in Führungspositionen. Während die Frauenquote bei den gesamten Mitarbeitern bei 59% liegt, liegt diese bei den Mitarbeitern in Führungspositionen nur bei 10 %. Intern gibt es seit einiger Zeit gezielte Frauenförderprogramme, um die Quote zu verändern.

 
 

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