SPD-Kreistagsfraktion besucht den Schulbauernhof der Janusz Korczak Schule in Gangelt

Kreistagsfraktion

Für die SPD-Kreistagsfraktion ist der Besuch von Unternehmen, Verbänden, Schulen oder anderen bedeutenden Einrichtungen im Kreisgebiet bereits gute Tradition.  Im Rahmen dieser Besuchsreihe stand nun die Besichtigung des Schulbauernhofs der Janusz Korczak Schule in der Gemeinde Gangelt auf dem Programm. Neben den Mitgliedern der SPD-Kreistagsfraktion nahm auch der Gangelter SPD-Fraktions- und Ortsvereinsvorsitzende Rainer Mansel teil. Begrüßt wurden die Sozialdemokraten vom Leiter des Schulbauerhofs, dem Sonderpädagogen Michael Dohmen.

Dohmen erläuterte das Konzept des Schulbauernhofs. Bis zu acht Schülerinnen und Schüler, die nicht beschult werden können, haben dort die Möglichkeit in einem geregelten Alltag und im Umgang mit Tieren auf die Wiederbeschulung vorbereitet zu werden. Erfahrungsgemäß verbringen die Jugendlichen etwa drei Monate auf dem Bauernhof. „Wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler selber entscheiden, wann sie zurückkehren möchten. Die Erfahrung zeigt, dass der Wunsch an eine Schule zu wechseln sehr groß ist. Von etwa 150 Jugendlichen, welche am Bauerhofprojekt teilgenommen haben, ist die Rückkehr nur bei zweien nicht geglückt. Das ist eine sehr gute Quote.“ so Dohmen.

Das Bauerhofprojekt wurde in Kooperation von Caritas und dem Kreis Heinsberg ins Leben gerufen. Die SPD-Politiker sind nach dem Rundgang überzeugt davon, dass die Entscheidung für das Bauernhofprojekt seinerzeit richtig war. Es ist eine wichtige Maßnahme um Jugendlichen, die zum Teil schwer traumatisiert sind, eine Chance zu geben, an einem geregelten Schulalltag teilzunehmen.

Natürlich nutzten die Sozialdemokraten auch die Möglichkeit über die Schullandschaft im Kreis Heinsberg zu sprechen. Insbesondere beschäftigt die Kreispolitik derzeit die Frage, welche Zukunft die Förderschulen haben. „Wir möchten natürlich, dass alle Schülerinnen und Schüler bestmöglich beschult und gefördert werden. Und wenn wir dazu ein Schulangebot in Form einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt „Sozial-emotionale Entwicklung“ brauchen, stehen wir diesem Entscheidungsprozess offen und wohlwollend gegenüber.“ sagt Andrea Reh, Vorsitzende des Schulausschusses im Kreis Heinsberg. Dohmen, der sich in seiner Arbeit intensiv mit Förderschulen auseinander gesetzt hat, ist der Ansicht, dass unser bestehendes System Förderschulen braucht. „In Regelschulen ist eine Beschulung von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf unter den gegeben Bedingungen nicht möglich. Ich bin ein großer Freund der Inklusion, aber wenn wir das möchten, müssen wir das System neu denken.“ meint Dohmen. Den Mitgliedern der SPD-Fraktion ist an der Stelle aber bewusst, dass  eine Systemänderung nicht allein durch den Kreis Heinsberg geleistet werden kann. Hier ist das Land gefragt.

Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Ralf Derichs, bedankte sich am Ende des Besuchs für die interessanten Einblicke und guten Gespräche. „Wir sind überzeugt von dem Projekt und froh, dass Schülerinnen und Schüler mit schwerwiegenden Problemen eine Perspektive bekommen. Aus der heutigen Diskussion über die Schullandschaft nehmen wir interessante Ansichten mit, die wir gerne in unseren Beratungen berücksichtigen.“

 
 

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